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IT-Sommercheck

Mit dem IT-Sommercheck sicher unterwegs

Kennen Sie den Zustand Ihrer IT-Infrastruktur? Werden Updates und Servicepacks installiert? Sind Ihre Firewall und der Virenschutz eingerichtet und aktuell? Verschiedene Bedrohungen sind auch für KMU und Einzelanwender real. Wie bei einem Auto, sollte auch die IT-Infrastruktur regelmässig überprüft und bei Bedarf aktualisiert werden. Wir machen den Check!

Geniessen Sie entspannt die Sommermonate. Wir unterstützen Sie gerne.

Kunden mit Managed Service Vertrag müssen sich nicht um die Überprüfung der Infrastruktur kümmern. Diese Leistungen sind bereits im Vertrag enthalten.

PC-Check

  • Kontrolle der Hardware auf Probleme
  • Kontrolle der Windows Updates
  • Kontrolle des Virenschutzes
  • Kontrolle der Treiber
  • Erstellen eines Schlussprotokolls, welches die Schwachstellen und die Probleme aufzeigt

CHF 99.-* (pauschal)

Firewall-Check

  • Kontrolle der Firmware
  • Kontrolle der Sicherheitseinstellungen
  • Erstellen eines Schlussprotokolls, welches die Schwachstellen und die Probleme aufzeigt

CHF 99.-* (pauschal)

Server-Check

  • Kontrolle der Hardware auf Probleme
  • Kontrolle der Windows Updates
  • Kontrolle des Virenschutzes
  • Kontrolle der Treiber
  • Kontrolle der Sicherung
  • Kontrolle freier Speicherplatz
  • Erstellen eines Schlussprotokolls, welches Schwachstellen und Probleme aufzeigt

CHF 149.-* (pauschal)

Sind Sie interessiert?

Kontaktieren Sie uns per E-Mail an verkauf@isg.ch oder telefonisch. Wir freuen uns auf Sie!

*Der Check findet grundsätzlich via Fernwartung statt. Den PC-Check können wir auch in unserer hauseigenen Werkstatt ausführen. Möchten Sie einen Termin bei Ihnen vor Ort, fallen zusätzlich Wegzeit und Km an. Gültig bei Bestellungseingang bis 30.09.2019.

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Daten professionell vernichten

Die Datensicherung stellt ein wichtiger Punkt im IT-Management dar. Mindestens ebenso wichtig ist am Ende des Produktlebenszyklus die Vernichtung der Datenträger, denn diese enthalten meistens vertrauliche und sensible Daten. Dabei ist die sicherste Methode die physische Zerstörung der Datenträger. In den Shredderanlagen von unserem Partner Reisswolf können verschiedenste Datenträger in einem zertifizierten Prozess vernichtet werden:

  • Harddisk
  • SSD
  • Tape
  • Tablet
  • Smartphone
  • CD, DVD
  • Kreditkarte
  • SD-Karte   
  • Memory-Stick

Die professionelle Datenvernichtung erfolgt in der Schweiz nach DIN-Norm 66399. Das übrig gebliebene Material wird anschliessend umweltgerecht recycelt.

Möchten Sie ihre Datenträger in einem zertifizierten Prozess vernichten lassen?

Kontaktieren Sie uns!

Fotonachweis: www.reisswolf.ch
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Microsoft warnt Nutzer von Internet Explorer

Die Weiterentwicklung von Microsoft Internet Explorer wurde schon vor 4 Jahren eingestellt. Man will Edge als Standard-Browser mit Windows 10 etablieren. Microsoft warnt nun ausdrücklich vor der Verwendung des alten Browsers. Offenbar wurden folgenschwere Sicherheitslücken entdeckt.

Internet Explorer nur noch «Kompatibilitäts-Lösung»

Der Internet Explorer sei heute nur noch eine Art «Kompatibilitäts-Lösung», erklärt Chris Jackson, Cybersecurity-Experte von Windows. Es handle sich nicht mehr um einen modernen Browser. Insbesondere Firmenkunden sollten im Geschäftsalltag beim Surfen im Internet auf neuere Browser setzen.

Zwar würden viele Websites auch heute noch im Internet Explorer funktionieren, doch erfolge bei den meisten Webentwicklern schon lange kein Testen mit dem Internet Explorer mehr. Stattdessen sei das «moderne Internet» inzwischen auch auf die Verwendung von aktuellen Browsern ausgerichtet wie beispielsweise Google Chrome, Mozilla Firefox oder Microsoft Edge.

Microsoft arbeitet nicht mehr an der Unterstützung für neuere Web-Standards beim Internet Explorer. Für Firmen könne der alte Browser zwar noch immer eine Variante zum Betrieb spezifischer Web-Anwendungen sein, doch ein regelmässiger Zugriff auf das Internet sei keineswegs mehr empfehlenswert. Dass Firmen noch immer am Internet Explorer festhalten, besteht unter anderem darin, dass der neue Browser Microsofts Edge nicht für ältere Betriebssysteme wie Windows 7 und 8 angeboten wird. 

Möchten Sie sicher im Internet unterwegs sein?

Wir unterstützen Sie dabei. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Quelle
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Cybersecurity-Schnelltest für KMU

ICTswitzerland hat mit weiteren Wirtschaftsverbänden für KMU den Cybersecurity-Schnelltest entwickelt. Diese Firmen sollen von den Erkenntnissen profitieren können, denn 90% der Schweizer Unternehmen haben neun oder weniger Mitarbeitende. Gerade hier werden IT-Risiken oftmals unterschätzt, weshalb der Cybersecurity-Schnelltest einem echten Bedürfnis entspricht.

Mehr als ein Drittel der Schweizer KMU waren bereits Opfer von Cyberangriffen
Die Studie «Cyberrisiken in Schweizer KMUs» vom Dezember 2017 liefert klare Erkenntnisse: Rund ein Drittel der KMU waren bereits von Viren oder Trojanern betroffen. Datenverlust und Erpressungen übers Internet erlebten bereits 4% der befragten Unternehmen. Viele Firmen beschäftigen sich mit dem Thema erst dann, wenn bereits Schaden entstanden ist

Schnelltest mit 34 Fragen
Kleinunternehmen mit wenig Kenntnissen bezüglich Informatik und dazugehöriger Sicherheit können sich mit dem Schnelltest unkompliziert und schnell vergewissern, ob ihre technischen, organisatorischen und mitarbeiterbezogenen Massnahmen zum Schutz vor Cyberrisiken ausreichend sind. Ein kurz und einfach gehaltenes Begleitdokument gibt bei Unsicherheiten weiterführende Hinweise zum entsprechenden Themenbereich. Der Test beinhaltet 34 Fragen, die man mit «Ja», «Nein» oder «weiss nicht» beantworten kann. Die Fragen decken nicht nur technische Massnahmen ab, sondern auch sicherheitsrelevante Prozesse und das entsprechende Bewusstsein der Mitarbeitenden. Das Auswertungsprinzip ist einfach: Je öfter man «Nein» oder «weiss nicht» antwortet, desto schlechter fällt das Fazit über die IT-Security im Unternehmen aus.

Innert wenigen Minuten erhalten Sie eine Cybersecurity-Auswertung
Den Cybersecurity-Schnelltest für Kleinunternehmen kann man online ausfüllen oder im PDF-Format herunterladen und schriftlich ausfüllen. Bei der Online-Variante erhalten Sie umgehend eine Auswertung zu den Fragen und Handlungsempfehlungen. Gerne unterstützen wir Sie, wenn sich Massnahmen ergeben. Testen Sie gleich, ob Sie die Minimalstandards für KMU erfüllen:

Zum Cybersecurity-Schnelltest

Links:

Quelle: ictswitzerland.ch (22. Oktober 2018)
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Sicheres E-Banking

Die Hochschule Luzern will mit einem Informationsvideo E-Banking-Nutzer über die Cyberbedrohungen sensibilisieren und aufzeigen, wie man sich dagegen schützen kann. Oliver Hirschi, Experte für Informationssicherheit an der Hochschule Luzern erklärt: «Kriminelle verschicken auf den ersten Blick vertrauenswürdig wirkende E-Mails im Namen der Post, von Banken oder Versicherungen, komplett mit Logo und in gutem Deutsch». Diese Nachrichten machen viele Nutzer hellhörig. Trotzdem klicken noch immer viele Nutzer auf die darin enthaltenen Links. So erhalten die Betrüger Zugang zu vertraulichen Daten oder Passwörter. Damit können Anwender bestohlen oder erpresst werden.

Informationsvideo

Der Film präsentiert den Cyber-Kriminellen Harald Hacker, der mittels Phishing-Mails auf das Bankkonto des E-Banking-Nutzers Sebastian Sparmeier zu gelangen versucht. Dieser lernt, wie er sich auf einfache und effektiv vor Harald Hackers Betrugsversuchen schützen kann.

Quelle: Swiss IT Magazine (17. Oktober 2018)

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Massive Sicherheitslücke in Hardwarekomponenten

Eine Vielzahl aller gängigen Prozessoren von Intel, AMD und ARM, sind von einer massiven Sicherheitslücke betroffen. Die Entdeckungen werden «Meltdown» und «Spectre» genannt. Ein spezieller Teil des Computerprozessors kann ausgenutzt werden, um an Benutzerinformationen (Passwörter etc.) zu gelangen. Schwerwiegend ist insbesondere, dass praktisch alle Hersteller und alle Gerätekategorien wie Server, Computer, Notebook, Tablet und Smartphone davon betroffen sind. 

Ein reines Softwareupdate des Betriebssystems hilft nur beschränkt und hat zum Teil auch Verlangsamungen zur Folge. Die Hersteller diverser Malwareschutzprogramme können für diesen Fall keine Sicherheit garantieren, da die Ursache in der Hardware liegt. Das bedeutet, die einzige wirksame Massnahme sind Firmware-Updates der Computer-Hersteller. Viele Hersteller haben diese Patches bereitgestellt. Diese müssen manuell installiert werden.

Eine detaillierte und hilfreiche Zusammenfassung um «Meltdown» und «Spectre» bietet das FAQ von heise Security.

Welche Massnahmen werden von InfoSoft Systems durchgeführt?

Managed Service Kunden

Kunden welche einen Managed Service Vertrag abgeschlossen haben, werden von uns kontaktiert, um eine Wartung zu vereinbaren und diese so bald als möglich durchzuführen. Ein Systemunterbruch ist dabei notwendig.

INFOWORK Rechenzentrum

Unsere eigene Cloud INFOWORK wurde bereits mit den entsprechenden Patches ausgerüstet und ist gegen diese Sicherheitslücke geschützt.

Kunden ohne Wartungsvertrag 

Wir empfehlen Ihnen, die Systeme demnächst zu aktualisieren. Am besten setzen Sie sich mit uns in Verbindung, um das Vorgehen zu besprechen.

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Gefälschte EJPD-Website

Das Schweizer Bundesamt für Polizei (Fedpol) warnt aktuell vor einer gefälschten Website des Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement (EJPD).

Beim surfen im Internet kann es sein, dass sich eine vermeintliche EJPD-Webseite im Browser öffnet. Diese gibt Ihnen vor, Ihr Computer sei gesperrt. Die Kriminellen verlangen ein Bussgeld in Euro, das mittels Apple iTunes Prepaid-Karten zu bezahlen ist. Diese Seite ist eine Fälschung und die Blockierung ist nur vorgetäuscht.

Das gilt es zu beachten

Die Bundesverwaltung fordert die Internet-Anwender nie auf, Rechnungen oder Bussen online zu bezahlen. Auf diese erpresserischen Forderungen sollte nicht eingegangen werden. Geben Sie ebenfalls keine Daten von sich bekannt. Beenden Sie am besten den Browser oder starten Sie den Computer neu.

Weitere Informationen finden Sie direkt auf der Seite des Fedpol.

Quelle: https://www.computerworld.ch (4.01.2018)
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IT-Sicherheit bei KMU weisst Lücken auf

Rund ein Drittel der Schweizer KMU waren bereits einmal von Malware betroffen. Das entspricht rund 209’000 Unternehmen. 4% (23’000 KMU) waren schon einmal Opfer von Erpressungstrojanern. Dennoch schätzen lediglich 10% der KMU-CEOs Cyberattacken als grosse Gefahr und weniger als 5 Prozent  als sehr grosse Gefahr ein. Diese Resultate stammen aus einer neuen, breit abgestützten Studie, die im Auftrag von verschiedenen bekannten Verbänden* (SVV, SQS, ICTswitzerland, ISSS, ISB etc.) durchgeführt wurde und als wissenschaftlich repräsentativ eingestuft werden kann.

Widersprüchliche Aussagen zur IT-Sicherheit im Unternehmen

56% der Geschäftsführer fühlen sich gut bis sehr gut vor Cyberangriffen geschützt. Dem widerspricht, dass der Schutz vor Cyberangriffen laut Studie ungenügend ist. So würden lediglich sechs von zehn Unternehmen angeben, Grundschutzmassnahmen wie Malware-Schutz, Firewall, Patch-Management und Backup voll und ganz umgesetzt zu haben. Erkennungssysteme für Cyber-Vorfälle wurden derweil nur von jedem fünften Unternehmen vollständig eingeführt. Prozesse zur Behandlung von Cybervorfällen haben bei 18 Prozent der befragten Unternehmen stattgefunden. Mitarbeiter-Schulungen rund um den sicheren Gebrauch von IT fanden nur bei 15% der Befragten statt. Optimistischer sieht es bei den zukünftigen Massnahmen aus: 45% plant, in den nächsten zwei bis drei Jahren den Schutz gegen Cyberangriffe zu verbessern.

Sicherheit ja, aber ohne administrative Mehrbelastung

Verpflichtende Mindeststandards werden allerdings nur von 29% befürwortet. Bezeichnenderweise ist die Zustimmung dafür höher bei Unternehmen, welche das Risiko eines Cyberangriffs hoch einschätzen (46%) oder schon einmal von einem Cyberangriff (39%) betroffen waren. 52 Prozent der Befragten gaben an, dass sie Cyberangriffe aus Angst vor Imageschäden nicht melden würden. 42% würde die Meldepflicht zudem als weitere unnötige Belastung für KMU empfinden. Gleichzeitig stimmen drei von fünf KMU der Aussage zu, dass eine Meldepflicht ein Warnsystem ermöglichen und somit die Sicherheit für alle erhöhen würde.

IT ist weiterhin sehr wichtiger Bestandteil

Die Bedeutung der IT beziehungsweise das kontinuierliche Funktionieren erklären 62 Prozent als sehr wichtig. Bei 55 Prozent der KMU ist der Geschäftsführer selbst für die IT-Sicherheit zuständig, bei 23 Prozent ein externer IT-Dienstleister.

Versicherung gegen Cyberrisken wenig verbreitet

12 Prozent der Befragten haben angegeben, gegen Cyberrisiken versichert zu sein. Allerdings sei dabei nicht klar, ob es sich bei dieser Versicherung um eine ausdrückliche Cyberversicherung handelt oder ob vielleicht einzelne Befragte von einer stillschweigenden Deckung im Rahmen einer gängigen Versicherung ausgehen. 52 Prozent der Befragten würden zudem eine Risikodeckung zumindest zu einem Teil durch den Bund bei einem gravierenden, schweizweiten Cybereingriff befürworten.

*Informationen über die Studie
Die Resultate stammen aus einer neuen, umfassenden und breit abgestützten Studie, die im Auftrag des Schweizerischen Versicherungsverbands (SVV), der Schweizerische Vereinigung für Qualitäts- und Management-Systeme (SQS), dem Dachverband ICTswitzerland und der Information Security Society Switzerland (ISSS) in Zusammenarbeit mit dem Informatiksteuerungsorgan des Bundes (ISB) und der Expertenkommission des Bundesrates zur Datenbearbeitung und Datensicherheit durchgeführt wurde. Für die Studie wurden 300 KMU-CEOs nach wissenschaftlichen Methoden befragt, so dass die Resultate auf die Gesamtheit der Schweizer KMU übertragen werden können.
Quelle: Inside-Channels.ch (27.12.2017)
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WLAN: Lücke im WPA2-Protokoll

Im Verschlüsselungsverfahren WPA2 wurde eine kritische Sicherheitslücke, genannt „Krack“ entdeckt, die fast alle WLAN-Router betrifft. WLAN-Router nutzen Verschüsselungen, um die drahtlosen Verbindungen abzusichern. WPA2 (Wi-Fi Protected Access 2) ist ein Protokoll, das die Datenübertragung mit WLAN von Endgerät (Computer, Mobiletelefon) zum Access-Point schützt. Experten konnten eine Schwachstelle in der Aushandlung der Verbindungsschlüssel auszunutzen und dadurch den Datenverkehr einsehen und manipulieren. 

Da es sich um eine Lücke im WPA2-Protokoll selbst handelt sind alle Geräte mit WLAN-Anbindung gleichermassen betroffen. Böswillige Angreifer müssen sich jedoch in Reichweite des Netzwerks aufhalten. Es ist zu erwarten, dass sämtliche Hersteller in den nächsten Tagen und Wochen einen Update zur Verfügung stellen werden. Diverse bekannte Hersteller von Hardware (z.B. Aruba (HPE), Fortinet, Zyxel usw.) wie auch Software (Microsoft Windows mit Oktober Update) haben schon Patches zur Verfügung gestellt oder haben die Veröffentlichung mit höchster Priorität angekündigt. Ob die Schwachstelle bis heute  böswillig ausgenutzt wurde ist nicht bekannt.

Folgende Geräte und Software sollten schnellstmöglich aktualisiert werden:

  • Computer-Betriebssysteme (Windows)
  • Smartphones (Android und iOS)
  • Tablets, Smart-TV, Home-Media-Center etc.
  • WLAN Geräte (Access-Points, WLAN-Router, etc.)

Tipp: Ein Virtual Private Network (VPN) verschlüsselt alle Daten einer Übertragung. Damit lassen sich Daten im WLAN effektiv vor Schnüfflern schützen. Das hilft nicht nur gegen Sicherheitslücken wie „Krack“, sondern auch gegen Hacker in öffentlichen WLAN.

WPA2 ist weit verbreitet

Die Absicherung mit WPA2 ist stark verbreitet. Das Verschlüsselungsverfahren galt bis heute als sicher. Ältere Standards wie WPA und WEP wurden schon vor Jahren als unsicher eingestuft und ersetzt. Die Forscher entdeckten einen Fehler in dem vierstufigen Verfahren, mit dem bei WPA2 die Schlüssel von Sender und Empfänger in einem WLAN ausgetauscht werden. Im dritten Schritt kann der Schlüssel mehrmals gesendet werden. Diese Sicherheitslücke ermöglicht es, die Verschlüsselung zu knacken. Konkret wird dem Client vorgegaukelt, dass die Schlüsselparameter aus dem 3. Paket des WPA-Handshakes verloren gegangen seien.  Das System wird aufgefordert, das erneut gesendete und manipulierte Paket nochmals zu verarbeiten.

Experten betonen, dass es sich nicht um eine Schwäche in den Verschlüsselungsalgorithmen selbst handelt, sondern in der Implementierung des Schlüsseltausch-Protokolls. Dies bedeutet, dass die Schwachstelle relativ einfach zu beheben ist.

Managed Service

Fokussieren Sie sich auf ihre Kernkompetenzen und lassen Sie uns die Arbeit erledigen. Mit unserem Managed Service betreuen wir die IT-Infrastruktur von ihrem Unternehmen. Wir können brenzlige Situationen bereits im Voraus erkennen und sofort eingreifen. Erfahren Sie mehr über unseren Managed Service.

Quelle: heise.de (19.10.2017)

 

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Neue Apple-Phishing-Angriffe

Vermehrt werden derzeit Phishing-Versuche von gefälschten Apple-Absendern registriert. Dabei wurden E-Mails mit folgendem Inhalt verschickt:

Absender: apple <supportCH@sembra.com>

BetreffIhre Rechnung: (AA-LL-ML-04L2)

E-Mail Inhalt
Bilder
Apple-Icons (iTunes, App Store, Music Library, usw.)
Text: Ihre Apple ID wurde verwendet, um eine Sitzung iCloud von einem nicht autorisierten Computer zu öffnen.Ihr iTunes-Konto ist nun gesperrt, greifen Sie bitte Ihr Konto und eine Prüfung Ihrer Angaben durchzuführen.
Link: Jetzt Prüfen <http…trgoabc.bid/…>

So erkennen Sie den Betrug

Man sieht, dass weder die Absenderadresse noch der Link «Jetzt Prüfen» die offizielle Unternehmensbezeichnung Apple enthalten. Ebenfalls gibt es weder eine persönliche noch eine unpersönliche Anrede an den Empfänger. Des Weiteren ist das Deutsch grammatikalisch nicht einwandfrei. Es gibt keine Kohärenz zwischen dem Betreff (Rechnung) und dem Text (nicht autorisierten Computer). Ausserdem lassen die gefälschten Apple-Icons an der Echtheit zweifeln. Somit handelt es sich eindeutig um eine Fälschung.

Apple-ID Diebstahlversuch

In einem weiteren Versuch wurden Nutzer aufgefordert das Passwort zu erneuern, da angeblich die Apple-ID sonst auslaufen würde. Bei Windows-Nutzern können Zugangsdaten nach einer Weile verfallen. Je nach interner Passwort-Richtlinien muss dieses nach Monaten oder Wochen erneuert werden. Bei Apple-Geräten existiert so etwas in der Regel nicht. Phishing-Angreifer haben damit versucht an Zugangsdaten von iPhone- und iPad-Besitzern zu gelangen.

«Ihre AppleID läuft aus»
Betroffene berichten von SMS oder iMessage Botschaften, die behaupten die «AppleID» (Apples korrekte Schreibweise ist «Apple ID») des Nutzers werde am heutigen Tage «auslaufen». Der Nutzer wird aufgefordert einen Link zu klicken, um ein «Update» durchzuführen und den «Verlust von Diensten und Apps» zu verhindern.

Eine solche Phishing-URL lautet «auth.app.account.expiresec.com». Bei flüchtigem Hinsehen könnte diese URL-Schreibweise als echt empfunden werden. Die URL ist nicht per SSL gesichert. Ein Indiz auf eine Fälschung, da echte Apple-URLs praktisch ausnahmslos gesichert sind. Wird die Adresse in einem Browser geöffnet, erscheint ein Formular, in das man seine aktuellen Apple-ID-Angaben samt Passwort eintragen soll. Die eingegebenen Daten werden an die Betrüger gesendet.

Betrug Apple melden und löschen
Die Daten der Apple-Nutzer sind an die Apple ID, dem zentralen Identifizierungsmerkmal geknüpft. Absichern lässt sich der Zugang mittels Zwei-Faktor-Authentifizierung. Angreifer können jedoch auch mit Nutzername und Passwort viel Missbrauch verursachen.

Wer eine verdächtige SMS oder iMessage erhält, sollte einen Screenshot erstellen und diesen an Apples Abuse Team (imessage.spam@apple.com) weiterleiten. Der Konzern verbessert kontinuierlich seine Filtereinstellungen. Anschliessend sollte man die Nachricht sofort löschen. Links sollten bei einem Betrugsverdacht grundsätzlich nie angeklickt werden.

Quelle: heise.de (18.10.2017)