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World Backup Day

Backups sind für Unternehmen wichtiger denn je

Heute, am 31. März 2016 ist der “World Backup Day”. Der Tag rückt das Thema Backups und Datensicherheit in den Mittelpunkt. Dieser Anlass sollte genutzt werden, um einen kritischen Blick auf die Sicherheit der eigenen Daten zu werfen.

Beim Anlegen und Anwenden einer Backup-Strategie kann einiges schiefgehen. Den Daten droht derweil inzwischen von zahlreichen Seiten Gefahr. Deshalb sollten Sie folgende Tipps beachten, wie Daten richtig vor Verlust und Diebstahl geschützt werden können.

Ransomware erfordert gesicherte und aktuelle Backups

Zum heutigen World Backup Day sollten sich Unternehmer, IT-Verantwortliche und auch Privatpersonen Gedanken über ihre aktuelle Backup-Strategie machen. Das Thema ist insbesondere angesichts der Ransomware-Bedrohung aktueller denn je. Neben einer aktuellen Security Software, die Informationen aus der Ferne sperren oder löschen kann, ist eine Verschlüsselungslösung ein guter Anfang. Doch Vorsicht: Verschlüsselung kann zwar heutzutage eine Vielzahl an Problemen bei der Datensicherung beheben, doch ein Wundermittel ist sie nicht.

Hinsichtlich aktueller Ransomware-Angriffe ist ausserdem darauf zu achten, dass Backups nicht von anderen Rechnern aus direkt zugänglich sind. Denn ansonsten werden sie im Falle einer Infektion wie alle anderen Daten auch durch die Malware verschlüsselt und damit unbrauchbar. Am besten arbeitet die Backup-Software von einem geschützten Konto oder Rechner aus und zieht sich die zu sichernden Daten über einen extra eingerichteten Zugriff von den Servern oder Clients.

Redundanz ist das Zauberwort

Ebenfalls wichtig ist das Anlegen mehrerer Dateigenerationen. Werden nämlich die Files von Ransomware verschlüsselt, ohne dass sich der Dateiname dabei ändert, überschreibt die Backup-Software die bereits gesicherten Daten mit den verschlüsselten. Daher sollten Administratoren eine Mehrgenerationensicherung (Beispiel Grossvater-Vater-Sohn-Prinzip) durchführen und auch mehrere Backup-Wechselmedien durchrotieren.

Ferner gilt es, die – idealerweise verschlüsselten – Backup-Medien zusätzlich an sicheren Orten ausserhalb des Unternehmens aufzubewahren (Offsite-Backup). Denn im Falle eines Einbruchs oder Feuers können neben den Rechnern ansonsten auch die Datensicherungen abhanden kommen beziehungsweise zerstört werden. Natürlich bieten sich beim Betrieb mehrerer Rechenzentren auch das Backup auf verteilten Serverstandorten an. Keinen Schutz vor Datenverlust durch Software- und Anwenderfehler sowie Ransomware bieten übrigens RAID-Systeme. Diese schützen nur bei Hardware-Defekten einzelner Festplatten.

Backups testen

Zu guter Letzt sollte auch das Zurückspielen von Backups regelmässig getestet werden. Denn die beste Datensicherung nützt nichts, wenn sie sich aus unbekannten Gründen nicht mehr in den Produktivbetrieb einspielen lässt. Ebenfalls werden so mögliche Denkfehler bei der Backup-Strategie aufgedeckt, wenn etwa ein Teil der Daten doch nicht auf den Backup-Medien vorhanden ist.

Hier können verschiedenste Faktoren dazwischenfunken, wie falsche Einstellungen in der Backup-Software oder das versehentliche Aussperren des Backup-Agents durch Passwort-Änderungen. Auch sollte stets mindestens ein IT-Verantwortlicher im Unternehmen präsent sein, der die Datensicherungen im Ernstfall zurückspielen kann. Weilt der zuständige Administrator nämlich während eines Ausfalls in den Ferien, steht das Unternehmen vor grossen Problemen.

Backup-Strategie den Spezialisten überlassen

Grundsätzlich sollte die Backup-Strategie und Verwaltung einem IT-Spezialisten überlassen werden. InfoSoft Systems hat mehrjährige Erfahrung in der Planung und im Einsatz von Datensicherungen mit renommierten Softwareprodukten. Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen unseren Managed Service. Damit wird Ihre IT permanent von uns überwacht und Sie müssen sich um nichts mehr kümmern.