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IT-Sicherheit bei KMU weisst Lücken auf

Rund ein Drittel der Schweizer KMU waren bereits einmal von Malware betroffen. Das entspricht rund 209’000 Unternehmen. 4% (23’000 KMU) waren schon einmal Opfer von Erpressungstrojanern. Dennoch schätzen lediglich 10% der KMU-CEOs Cyberattacken als grosse Gefahr und weniger als 5 Prozent  als sehr grosse Gefahr ein. Diese Resultate stammen aus einer neuen, breit abgestützten Studie, die im Auftrag von verschiedenen bekannten Verbänden* (SVV, SQS, ICTswitzerland, ISSS, ISB etc.) durchgeführt wurde und als wissenschaftlich repräsentativ eingestuft werden kann.

Widersprüchliche Aussagen zur IT-Sicherheit im Unternehmen

56% der Geschäftsführer fühlen sich gut bis sehr gut vor Cyberangriffen geschützt. Dem widerspricht, dass der Schutz vor Cyberangriffen laut Studie ungenügend ist. So würden lediglich sechs von zehn Unternehmen angeben, Grundschutzmassnahmen wie Malware-Schutz, Firewall, Patch-Management und Backup voll und ganz umgesetzt zu haben. Erkennungssysteme für Cyber-Vorfälle wurden derweil nur von jedem fünften Unternehmen vollständig eingeführt. Prozesse zur Behandlung von Cybervorfällen haben bei 18 Prozent der befragten Unternehmen stattgefunden. Mitarbeiter-Schulungen rund um den sicheren Gebrauch von IT fanden nur bei 15% der Befragten statt. Optimistischer sieht es bei den zukünftigen Massnahmen aus: 45% plant, in den nächsten zwei bis drei Jahren den Schutz gegen Cyberangriffe zu verbessern.

Sicherheit ja, aber ohne administrative Mehrbelastung

Verpflichtende Mindeststandards werden allerdings nur von 29% befürwortet. Bezeichnenderweise ist die Zustimmung dafür höher bei Unternehmen, welche das Risiko eines Cyberangriffs hoch einschätzen (46%) oder schon einmal von einem Cyberangriff (39%) betroffen waren. 52 Prozent der Befragten gaben an, dass sie Cyberangriffe aus Angst vor Imageschäden nicht melden würden. 42% würde die Meldepflicht zudem als weitere unnötige Belastung für KMU empfinden. Gleichzeitig stimmen drei von fünf KMU der Aussage zu, dass eine Meldepflicht ein Warnsystem ermöglichen und somit die Sicherheit für alle erhöhen würde.

IT ist weiterhin sehr wichtiger Bestandteil

Die Bedeutung der IT beziehungsweise das kontinuierliche Funktionieren erklären 62 Prozent als sehr wichtig. Bei 55 Prozent der KMU ist der Geschäftsführer selbst für die IT-Sicherheit zuständig, bei 23 Prozent ein externer IT-Dienstleister.

Versicherung gegen Cyberrisken wenig verbreitet

12 Prozent der Befragten haben angegeben, gegen Cyberrisiken versichert zu sein. Allerdings sei dabei nicht klar, ob es sich bei dieser Versicherung um eine ausdrückliche Cyberversicherung handelt oder ob vielleicht einzelne Befragte von einer stillschweigenden Deckung im Rahmen einer gängigen Versicherung ausgehen. 52 Prozent der Befragten würden zudem eine Risikodeckung zumindest zu einem Teil durch den Bund bei einem gravierenden, schweizweiten Cybereingriff befürworten.

*Informationen über die Studie
Die Resultate stammen aus einer neuen, umfassenden und breit abgestützten Studie, die im Auftrag des Schweizerischen Versicherungsverbands (SVV), der Schweizerische Vereinigung für Qualitäts- und Management-Systeme (SQS), dem Dachverband ICTswitzerland und der Information Security Society Switzerland (ISSS) in Zusammenarbeit mit dem Informatiksteuerungsorgan des Bundes (ISB) und der Expertenkommission des Bundesrates zur Datenbearbeitung und Datensicherheit durchgeführt wurde. Für die Studie wurden 300 KMU-CEOs nach wissenschaftlichen Methoden befragt, so dass die Resultate auf die Gesamtheit der Schweizer KMU übertragen werden können.
Quelle: Inside-Channels.ch (27.12.2017)
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Ransomware Bad Rabbit

Seit dem 24. Oktober 2017 infiziert die neue Ransomware Bad Rabbit Computer in Russland und Osteuropa und verbreitete sich rasend schnell auf der ganzen Welt. Bad Rabbit hat ukrainische Unternehmen und mehrere russische Medien getroffen. Erste Infektionsfälle gibt es auch in Deutschland und weiteren EU-Ländern. Nach einer Infektion werden alle Daten auf dem Computer verschlüsselt und Lösegeld in Form von Bitcoin gefordert.

Wie gelangt Bad Rabbit auf den Computer?

Im Gegensatz zu vielen anderen Trojanern nutzt Bad Rabbit keine Sicherheitslücke aus. Die Kriminellen verlassen sich stattdessen auf die Leichtgläubigkeit ihrer Opfer. Beim Besuch von infizierten Webseiten, öffnet sich beispielsweise ein Pop-up-Fenster, dass die Anwender auffordert, ein Update für den Flash-Player zu installieren. Nach dem Download erscheint die Aufforderung eine Datei namens install_flash_player.exe auszuführen. In diesem vermeintlichen Update befindet sich nicht der aktuelle Flash-Player, sondern die Ransomware Bad Rabbit. Diese Masche ist besonders perfid, da es sich in den bisherigen Fällen um Nachrichten-Seiten handelt, wo man nicht mit Infektionen rechnet. 

Nach der Infektion werden die Betroffene ins Tor-Netzwerk auf eine Seite namens Bad Rabbit geleitet. Sie werden anschliessend zu Geldzahlungen aufgefordert, um wieder Zugriff auf ihre Dateien zu erhalten. Das Lösegeld beträgt 0,05 Bitcoin, was nach derzeitigem Kurs etwa 280 Euro entspricht. 

Wer ist betroffen?

Nach bisherigen Erkenntnissen war das Informationssystem am Flughafen von Odessa betroffen, der Flugbetrieb operierte jedoch planmässig. Ebenso betroffen waren die elektronischen Systeme der Metro in der Hauptstadt Kiew und die Computer des ukrainischen Infrastrukturministeriums. Ausserdem wurden fast alle Dienste der russischen Nachrichtenagentur Interfax durch die Schadsoftware lahmgelegt. Auch das unabhängige russische Nachrichtenportal Fontanka meldete einen Angriff. Verschiedene deutsche und türkische Unternehmen sind auch betroffen. Die Kriminellen wendeten einen Watering-Hole-Angriffe an. Bei dieser Methode infizieren Angreifer Webseiten, von denen sie wissen, dass ihre Zielgruppe sie vermehrt aufsucht, mit Schadsoftware.

Das US-Heimatschutzministerium veröffentlichte eine Warnung zu Bad Rabbit und rief die Betroffenen auf, nicht auf die Geldforderungen einzugehen, da die Rückgabe der verschlüsselten Daten nicht gesichert sei.

Wie kann man sich schützen?

Es existiert kein hundertprozentiger Schutz. Das Risiko, lässt sich aber mit einigen Massnahmen signifikant senken: 

  • Regelmässige Datensicherung
  • Anti-Virus Software installieren
  • Sämtliche Sicherheitsupdates umgehend installieren
  • E-Mails: Vor dem Öffnen von Links und Dateianhängen immer die Echtheit überprüfen!
  • Firewall konfigurieren und zulässige Verbindungen bestimmen

Wir analysieren und schützen ihre Infrastruktur

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir sind gerne für Sie da!

Quelle:
  • www.zeit.de (02.11.2017)
  • www.pcspezialist.de (02.11.2017)
  • www.heise.de (02.11.2017)
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Cyberkriminalität in der Schweiz steigt

Cyberattacken gehören für Schweizer Unternehmen immer mehr zur Normalität. Erfreulicherweise ist auch das Risikobewusstsein gestiegen. Neue Gefahren drohen durch das Internet der Dinge und die fortschreitende künstliche Intelligenz. Die Computeranwender bleiben weiterhin das grösste Risiko. Diese Erkenntnisse präsentiert die aktuelle KPMG-Studie «Clarity on Cyber Security».

Das Risiko, als Schweizer Unternehmen Opfer eines Cyberangriffs zu werden, ist mittlerweile Alltag für Grosskonzerne, aber auch KMU. In den letzten 12 Monaten wurden 88% der befragten Unternehmen Opfer von Attacken. Das bedeutet eine Zunahme von 34% gegenüber dem Vorjahr (54%). Bei mehr als der Hälfte der Firmen (56%) provozierte der Angriff einen Unterbruch der Geschäftstätigkeit, bei mehr als einem Drittel der Befragten (36%) hatte die Attacke einen finanziellen Schaden zur Folge.

Die Schweizer Wirtschaft hat aber dazugelernt, wie mit der Bedrohung durch Cyberattacken umzugehen ist: 81% der Befragten gaben an, dass sie im Vergleich zum letzten Jahr ein grösseres Risikobewusstsein entwickelt haben. Die Hälfte der Teilnehmer (52%) verstehen die Motivation, Strategie und Vorgehensweise der Angreifer besser und bei 44% haben sich die Vorhersagemöglichkeiten verbessert.

Wenig Benutzerfreundlichkeit in der Cyberabwehr
Viele Datendiebstähle lassen sich auf menschliches Versagen und Verhaltensbeeinflussung (Social Engineering) zurückführen. Schuld daran sind aber nicht nur sorglose Benutzer, sondern vielmehr Konstruktionsfehler in der Benutzerfreundlichkeit. Allzu oft spielt diese eine untergeordnete Rolle. Das widerspiegelt auch die Studie: 65% der Befragten gaben an, dass in ihrem Unternehmen nicht systematisch an benutzerfreundlichen Massnahmen zur Cybersicherheit gearbeitet wird, und nur 11% ziehen entsprechende Spezialisten zurate. Matthias Bossardt, Leiter Cyber Security von KPMG Schweiz, meint dazu: «Die Wirksamkeit von Massnahmen zur Cybersicherheit muss dringend gestärkt werden. Dies geht nicht ohne das menschliche Verhalten viel stärker im Design der Massnahmen zu berücksichtigen. Die Benutzerfreundlichkeit von Cybersicherheit ist entscheidend, wenn es darum geht, die Cyberbedrohung in den Griff zu kriegen. Das schwächste Glied in der Kette war, ist und bleibt immer der Mensch.»

Internet der Dinge als Einstiegstüre für Cyberrisiken
Das Internet der Dinge (IoT) ist längst keine Zukunftsvision mehr. Es existiert schon heute, als komplexe Sammlung vernetzter, internetfähiger Dinge, wie Haushaltsgeräte, aber auch kritische Infrastrukturen, wie medizinische Apparate, industrielle oder öffentliche Produktionsanlagen und mehr. Da sämtliche Geräte immer intelligenter werden, wird auch der Sicherheitsaspekt immer relevanter.

Hier besteht aber noch grosser Handlungsbedarf: Über die Hälfte der Studienteilnehmer gaben zu, dass sie keinen Überblick über alle Geräte des Internets der Dinge in ihrem Unternehmen haben. 35% versuchen nicht einmal, diesen Überblick zu erlangen und weitere 17% haben es zwar versucht, sind aber gescheitert. Angesichts dieser Zahlen überrascht es nicht, dass die Hälfte der Befragten zugibt, dass diesbezüglich keine Strategien oder Richtlinien existieren.

Neue Risiken durch künstliche Intelligenz
Künstliche Intelligenz (AI) bezeichnet im Grunde intelligente Maschinen, die komplexe und umfangreiche Prozesse automatisieren und Menschen bei kritischen Entscheidungen unterstützen können. Angriffe auf solche intelligente Maschinen können jedoch erhebliche Auswirkungen auf die Belastbarkeit von Märkten oder gar ganze Volkswirtschaften haben. Diese Systeme sind noch am Anfang ihrer Entwicklung. Die Umfrage zeigt auch, dass dieser Umstand erst langsam ins Bewusstsein der Unternehmen dringt: Nur 26% der Befragten gaben an, dass sie sich der Cyberrisiken, die durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz im eigenen Unternehmen oder in Produkten und Dienstleistungen entstehen, bewusst sind.

Quelle: http://www.itbusiness.ch (13.06.17)
Die jährliche Studie «Clarity on Cyber Security» von KPMG Schweiz basiert auf einer Kombination von qualitativen Einzelinterviews und einer Online-Befragung und erfasst rund 60 Unternehmensvertreter. Die Einzelinterviews wurden mit Partnern auf C-Level (CEO, COO, CIO, CMO) aus verschiedenen Branchen durchgeführt. Die Studie «Clarity on Cyber Security» wurde dieses Jahr zum dritten Mal publiziert.
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Erpressungstrojaner «Wanna Cry» nutzt bekannte Sicherheitslücke

Ransomware «Wanna Cry» deckt auf, wie anfällig Spitäler und Unternehmen sind.

Grossbritannien traf es besonders hart. Vielerorts war in den Spitälern seit Freitagabend kein Betrieb mehr möglich: Keine Operationen, keine Röntgen- oder Laborbefunde und auch die Telefone blieben stumm. Patienten wurden kurz vor dem vereinbarten Operationstermin wieder heimgeschickt, Ambulanzen auf lange Wege umgeleitet, auf der Suche nach einem funktionierenden Spital. Die Neugeborenen durften nicht nach Hause, weil keine Registrierung möglich war. Das Personal hatte keinen Zugriff mehr auf die Computer. Die Erpresser-Software «Wanna Cry» hat die Systeme abgeriegelt. Allein in England waren rund ein Fünftel der Arztpraxen und Spitäler des nationalen Gesundheitsdienstes NHS betroffen. Ärzte gaben gaben in den Medien bekannt, dass die umfassende Computerpanne wohl auch Menschenleben kosten werde – wegen nicht oder zu spät erfolgter Behandlung von Patienten.

Bekannter Vorgang mit zusätzlicher Verbreitung

Neben Grossbritannien waren auch rund 100 weitere Ländern von der Ransomware Wanna Cry betroffen. Der Ablauf entspricht dem einer typischen Erpresser-Software: Opfer klicken einen Link in einer E-Mail an, der den Trojaner auf den Rechner lädt. Die  Schadsoftware verschlüsselt den Computer und verlangt umgerechnet mehrere hundert Franken in der virtuellen Währung Bitcoin. Wer zahlt, erhält einen Entschlüsselungscode, der den Zugriff auf die gesperrten Daten wiederherstellen soll.

Diese Schadsoftware ist besonders dreist. Wenn der Schädling ein System infiziert hat, versucht er auch, wie ein Wurm andere Rechner im gleichen Netz zu infizieren. Insbesondere für Unternehmen und KMU mit einer älteren Infrastruktur stellt dies ein signifikantes Sicherheitsrisiko dar! Der weltweite Cyberangriff hatte nach Einschätzung der europäischen Ermittlungsbehörde Europol ein bisher beispielloses Ausmass. Es seien komplexe internationale Ermittlungen nötig, um die Hintermänner zu finden, erklärte Europol am Samstag.

Microsoft erkennt Ernst der Lage

Wie ernst die Lage ist, zeigt sich auch daran, dass Microsoft nun für alte Versionen wie Windows XP eigens ein Sicherheits-Update bereitgestellt hat, das die von Wanna Cry ausgenutzte Lücke schliesst. Das 16  Jahre alte Betriebssystem wird vom grössten Softwarehersteller seit 2014 gar nicht mehr gepflegt. Für seine aktuellen Windows-Versionen hatte Microsoft hingegen bereits im März Sicherheits-Updates herausgegeben.

Probleme sind hausgemacht

Die Sicherheitsprobleme sind vielfach selbstverschuldet. Viele öffentliche Einrichtungen setzen zwangsläufig auf veraltete Software wie Windows XP oder Windwos Server 2003 um Kosten zu sparen.

Erschwerend kommt hinzu, dass in Industriebetrieben, einem Spitälern oder bei der Armee häufig ältere Programme in Gebrauch sind, die sich bewährt haben. Dafür gibt es meistens auch keine Updates mehr für die Kompatibilität mit neueren Windows-Versionen. Das Risiko, dass diese auf einem neuen Betriebssystem nicht laufen, will man nicht eingehen. Die Geräte werden zum Teil offline eingesetzt, um das Risiko zu minimieren. Das gewährt jedoch auch keine hundertprozentige Sicherheit, denn Erpresser-Software könnte beispielsweise auch per USB-Stick auf einen Rechner gebracht werden.

Bei einem Update auf neuere Windows-Versionen müssen die Geräte bzw. die Software von Drittanbietern wieder zertifiziert werden. Das ist teuer. Daher sparen sich viele öffentliche Einrichtungen die Aktualisierungen ihrer Systeme. Das bedeutet, sie bleiben für lange Zeit ungesichert.

Tipps gegen Cyberangriffe

  • Bei verdächtigen E-Mails, sollten Anhänge und Links auf keinen Fall geöffnet werden.
  • Durchführen regelmässiger Datensicherung auf einen externen Speicher (getrennt aufbewahren) oder in eine Cloud.
  • Sicherheitssoftware (Anti-Virus) installieren und  regelmässig aktualisieren.
  • Firewall konfigurieren
  • Betriebssystem und Software auf dem Computer sollte alle Updates umgehend und automatisch erhalten.
  • Wer unsicher ist, ob eine Website vertrauenswürdig ist, sollte sie nicht besuchen.

InfoSoft Systems ist ihr Partner für IT-Lösungen. Gerne beraten wir Sie konkret, wie Sie ihre Infrastruktur kostengünstig, effizient und vor allem sicher betreiben können. Kontaktieren Sie uns!

Soll man zahlen, wenn man gehackt wurde?

Die Schweizer Melde- und Analysestelle Informationssicherung (Melani) rät davon ab, ebenso das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Denn man habe keine Gewähr, dass man nach dem Überweisen der Bitcoins wieder Zugriff auf die eigenen Daten erhalte. Ausserdem wird man dadurch zu einem interessanten “Kunden” für einen Wiederholungsversuch. Die Opfer sehen das scheinbar anders. Viele sind bereit einige hundert Franken zu überweisen, um die Systeme wieder zugänglich zu machen.

Nur durch Zufall gestoppt

Dass die Verbreitung der Erpresser-Software vorerst gestoppt werden konnte, ist einem Zufall zu verdanken. Zwei Sicherheitsexperten haben im Quellcode eine Art Notausschalter entdeckt und diesen aktiviert. Eine Entwarnung ist das nicht: Erstens bleiben befallene Rechner verschlüsselt.

Zweitens dürften die Cyberkriminellen die Software bereits so umprogrammiert haben, dass der Notausschalter nicht mehr funktioniert. Zudem könnten Dritte bereits Anpassungen an der Software vornehmen und einen nächsten Angriff planen.

Die Rolle der Geheimdienste

Unabhängig davon dürfte Wanna Cry auch eine erneute Diskussion über das Gebaren der Geheimdienste auslösen. Denn Microsoft schloss die ausgenutzte Lücke erst, nachdem bekannt wurde, dass eine Hackergruppe diese Informationen von der NSA erbeutet hatte. Das heisst, dass die NSA vermutlich schon lange über die Lücken Bescheid gewusst hat. Darauf wies der Whistleblower Edward Snowden hin.

Der amerikanische Geheimdienst ist mit diesem Vorgehen nicht allein: Spione rund um den Globus kaufen von Hackern IT-Sicherheitslücken und behalten das Wissen so lange wie möglich für sich, anstatt etwa Google, Microsoft oder Facebook über die Fehler zu informieren. Denn so können Personen und Organisationen mitunter jahrelang relativ leicht ausspioniert werden. Das Risiko dieses Vorgehens ist mit Wanna Cry erneut deutlich zum Vorschein gekommen.

Quelle
  • «Diese Cyber-Attacke ist erst der Anfang» Neue Zürcher Zeitung, 13.05.2017 https://nzz.ch
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Gefälschte DHL E-Mails mit Viren

Eine besonders gefährliche E-Mail im Namen von DHL wird derzeit von Cyberkriminellen in Umlauf gebracht. Es handelt sich um eine täuschend echt wirkende Sendungsbenachrichtigung im DHL Erscheinungsbild. Die Links sehen harmlos aus, zeigen jedoch auf eine fremde URL, die einen Javascript-Virus herunterlädt.

Betrügerische Nachrichten im Namen von DHL wurden auch in anderen Fällen versendet. Die aktuelle E-Mail im Namen des Logistikkonzerns DHL ist besonders perfide. Die Nachricht wurde den Sicherheitskriterien von DHL angepasst, sodass ahnungslose Empfänger den Betrug schlechter erkennen können.

DHL ist jedoch weder der Versender der E-Mail, noch stehen sie damit in einem Zusammenhang! Das Unternehmen ist selbst geschädigt, da der Markenname DHL für kriminelle Zwecke missbraucht wird. Öffnen Sie die E-Mail nicht und klicken Sie insbesondere die Links nicht an! Die Nachricht lädt einen Trojaner auf Ihren Computer.

Aussehen der gefälschten DHL-Mail

Optisch macht die E-Mail im Namen von DHL zunächst einen authentischen Eindruck. Für die Gestaltung wurden typische DHL-Farben verwendet. Einzig gewisse Kleinigkeiten lassen Zweifel an der Echtheit aufkommen: Als Absendername wird DHL, DHL Team, DHL.de, DHL Paket, DHL Logistik-Spezialist, DHL Support, Kundenservice DHL Express, DHL Logistik-Team, Kundenservice DHL Logistik oder DHL Express verwendet. Die dahinterstehende E-Mail-Adresse zeigt jedoch eine beliebige Adresse. Nach dieser Erkenntnis sollten Empfänger genauer hinschauen. Des Weiteren sind Betreff und Text widersprüchlich. Im Betreff steht „Ihr DHL Paket kommt am …“ und im Text werden Sie über eine Änderung des Zustelltermins informiert.

Um die gefährlichen Links zu verschleiern, waren die Betrüger besonders trickreich. In der Spam-Mail zeigt der Linktext „https://nolb.dhl.de“, wie die echten DHL-URLs. Wenn man mit der Maus über den Link fährt, kommt jedoch ein anderes, betrügerisches Linkziel zum Vorschein. Dies ist ein weiteres starkes Zeichen für eine Fälschung.

Der Klick auf den Link

Diese E-Mail gehört nicht zu den üblichen Phishing-Mails, die nach einem Klick auf einen Link eine Webseite öffnen. In diesem Fall soll Schadsoftware verbreitet werden. Nach dem Klick auf einen der Links wird der Virus sofort und ohne nochmalige Nachfrage heruntergeladen. Nochmals: Klicken Sie keinen Link in dieser E-Mail an!

Der Download alleine ist nach bisheriger Erkenntnis noch nicht schädlich. Vielmehr muss die Datei noch ausgeführt werden. Es handelt sich bei der heruntergeladenen Datei um eine Javascript-Datei mit der Bezeichnung „DHL_Report_…js“. Der Dateiname enthält dazu noch Zufallszahlen, die sich ständig ändern.

Sollten Sie die Datei versehentlich heruntergeladen haben, löschen Sie diese sofort und leeren Sie gleich den Papierkorb. Öffnen Sie die Datei unter keinen Umständen, da dadurch die Malware aktiv wird.

Welche Gefahr geht von dem Virus aus?

Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um ein Downloadprogramm. Diese Applikation ist in der Lage weitere schädliche Software herunterzuladen. Über solche Malware können Angreifer ihr System einsehen und steuern. Beispielsweise kann der Computer für den weiteren Versand von Virus-E-Mails verwendet oder persönliche Daten ausgespäht werden. Ebenfalls wahrscheinlich ist, dass auf diesem Weg Ransomware, auch Erpressungstrojaner genannt, auf den Computer eingeschleust werden.

Aktuell ist dieser Trojaner nur für Computer mit dem Betriebssystem Windows gefährlich. Allerdings könnten künftig auch andere Betriebssysteme wie Android oder OS X gefährdet sein.

Folgende Virenscanner sollten den Virus gemäss virustotal.com erkennen können (Stand: 05.04.2017):

  • AegisLab
  • Arcabit
  • Cyren
  • DrWeb
  • F-Prot
  • Kaspersky
  • NANO-Antivirus
  • Qihoo-360
  • TheHacker
  • TrendMicro
  • TrendMicro-HouseCall
  • ZoneAlarm by Check Point

Datei geöffnet – und nun?

Falls Sie die die schädliche JS-Datei versehentlich geöffnet haben, sollten Sie einige Vorsichtsmassnahmen einleiten. Laien wird empfohlen den Computer sofort ausschalten und immer vom Netzwerk (WLAN/LAN) zu trennen. Es besteht die Möglichkeit, dass über das interne Netzwerk auch andere Computer infiziert werden.

Anschliessend sollten Sie zur Sicherheit auf einem anderen Computer alle Passwörter für Onlinedienste ändern, die auf dem PC installiert sind oder die Sie nach dem Ausführen der JS-Datei verwendet haben. Am Besten veranlassen Sie eine Virenentfernung durch Spezialisten.

Agieren Sie präventiv und schützen Sie ihren PC

Achten Sie auf grundsätzliche Sicherheitsvorkehrungen. Damit können Sie bereits sehr viele Schäden abwenden:

  • Vorsicht bei E-Mails von unbekannten Absendern (insbesondere Links und Dateianhänge)
  • Verwenden Sie immer einen aktuellen Virenschutz
  • Erstellen Sie eine regelmässige Datensicherung und prüfen Sie diese auch
  • Achten Sie darauf, dass das Betriebssystem und die Programme aktuell sind

Quelle: http://www.onlinewarnungen.de

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Kaspersky Security Bulletin 2017

Die Experten von Kaspersky rufen im aktuellen Security Bulletin die wichtigsten Ereignisse in Erinnerung. Gleichzeitig wird ein Blick in die Zukunft geworfen und versucht die Cyberbedrohungen des Jahres 2017 vorauszusagen.

Die Bilanz 2016

Die Prognosen aus dem letzten Jahr sind mehrheitlich eingetroffen, wobei einige Punkte noch früher als erwartet Realität geworden sind. Die Zusammenfassung der wichtigsten Vorhersagen für das Jahr 2016:

APTs: Kaspersky prognostizierte einen abnehmenden Fokus auf die Nachhaltigkeit der Advanced Persistent Threats (Hartnäckige Bedrohungen). Es wurde angenommen, dass sich Angreifer zunehmend unsichtbar machen wollen mit dem Einsatz bekannter Malware. Diese Vermutungen haben sich zweifach bestätigt:

  1. durch eine Zunahme von im Speicher aktiver Malware und dateiloser Schädlinge
  2. durch die Unmenge bekannter zielgerichteter Attacken auf Aktivisten und Unternehmen, die auf Remote-Access-Trojanern basieren, wie zum Beispiel NJRat und Alienspy/Adwind.

Ransomware: 2016 kann als das Jahr der Ransomware bezeichnet werden. Das Spektrum von Finanz-Malware, die darauf abzielt, Nutzer zu täuschen und zu betrügen, hat sich praktisch vollständig in ein reines Ransomware-Universum verwandelt. Dabei werden vermehrt effizientere Erpressungsabläufe entwickelt.

Mehr Bankraube: Überlegungen zum Höhepunkt der Finanzkriminalität waren Angriffe auf Institutionen wie beispielsweise die Börse. Real wurden diese Vorhersagen mit den Attacken auf das SWIFT-Netzwerk. Intelligente und exakt platzierte Malware konnte Abflüsse von Millionenbeträgen ermöglichen.

Internet-Attacken: Das Internet der Dinge (IoT) wird immer populärer.  Aufgrund tiefer Kosten und schnellerer Produktion wurde die Sicherheit vielfach vernachlässigt. So konnten Hacker riesige IoT-Botnetze erzeugen. Das Botnetz war der Grund für Ausfälle bei grossen Internet-Services.

Blossstellungen: Mobbing und Erpressungen setzten sich im grossen Stil fort. Diverse Datenoffenlegungen sorgten für Rufschädigungen und persönliche, sowie politische Probleme. Vom Ausmass dieser Tatsache war auch Kaspersky überrascht.

Prognosen für das Jahr 2017

Indikatoren von Cyberangriffen fraglich
Lange Zeit konnten über Indikatoren einer Cyberinfizierung (Indicators of Compromise, IoCs) Erkenntnisse über bekannte Malware gewinnen und so aktive Infektionen erkennen. Diese Methode war mit der Entdeckung von ProjectSauron nicht mehr anwendbar. Denn die dahinterstehende APT-Gruppe nutzte eine massgeschneiderte Malware-Plattform, über die jede eingesetzte Funktion für jedes anvisierte Opfer verändert wurde. Erkenntnisse über andere Opfer mittels bisher verwendeter Indikatoren waren damit unzuverlässig. Als einzige Chance wird derzeit die Kombination verschiedener Massnahmen wie YARA-Regeln angesehen.

Passive Implantate und Kurzfristige Infektionen hinterlassen kaum Spuren
Bei «passiven Implantaten» handelt es sich um eine Netzwerk-gesteuerte Backdoor, die im Speicher sitzt oder als ein Hintertür-Treiber in einem Internet-Gateway oder einem Internet-zugewandten Server läuft. Diese Implantate warten still darauf, dass entsprechender Code ihre Funktionalität zum Leben erweckt. Währenddessen zeigen Sie kaum Anzeichen einer Infizierung und werden kaum entdeckt. Somit ist es das bevorzugte Tool für die meisten vorsichtigen Angreifer.

Ein ähnliches Mittel, das vermehrt erwartet werden kann, sind vorübergehende Infektionen. Speicherresidente Malware, die einzig für allgemeines Auskundschaften und den Diebstahl von Anmeldedaten erzeugt wurde. In sensiblen Umgebungen könnten Angreifer in Ruhe operieren, bis ein Neustart ihre Infektion aus dem Speicher löscht. Das bedeutet, dass damit keine Spuren hinterlassen werden.

Spionage wird mehr und mehr mobil
In der Vergangenheit wurden diverse mobile Malware-Implantate verbreitet. (Z.B. Sofacy, Roter Oktober und CloudAtlas usw.) Die Kampagnen basierten jeweils hauptsächlich auf Desktop-Toolkits. Da die Nutzung sämtlicher digitaler Dienste immer mehr in Richtung Mobilgeräte geht, wird davon ausgegangen, dass mobile Spionage-Kampagnen auf dem Vormarsch sein werden.

Finanzattacken durch professionelle Untergrundorganisationen
Als sich die Nachricht über die Angriffe auf das Bezahlsystem SWIFT verbreitete, versetzte allein die Kühnheit dieser Tat die Finanzbranche in Aufruhr. Die Schadenssumme erreichte eine Grössenordnung von Millionen von US-Dollar. Cybercrime-Playern wie die Carbanak-Gang haben sich weiterentwickelt und sich höhere Ziele gesetzt.

Kaspersky erwartet eine Zunahme der Zwischenhändler bei SWIFT-Angriffen, die sich in die bewährte kriminelle Untergrundstruktur einfügen. Um einen derartigen Bankraub durchzuführen, benötigt man Erstzugriff, spezialisierte Software, Geduld und ein Geldwäschelösung. Einzelne Schritt können bereits heute einige Cyberkriminelle ausführen. Kaspersky erwartet eine Kommerzialisierung dieser Angriffe mit spezialisierten Lösungen zum Verkauf oder “As-a-Service”.

Stabile Bezahlsysteme
Da Bezahlsysteme immer populärer werden, erwartete Kaspersky ein grösseres kriminelles Interesse an diesen Diensten. Aktuell erscheinen die Systeme besonders widerstandsfähig und es wurden keine Attacken registriert. Doch was für die Kunden eine Erleichterung sein mag, könnte den Anbietern von Bezahlsystemen selbst Kopfschmerzen bereiten. Kaspersky erwartet, dass sich Cyberverbrecher zunehmend mit diesen Systemen befassen werden, um weitere Einnahmequellen zu generieren.

Ransomware Geschäftsmodell auf dem Prüfstand
Die meisten Erpresserprogramme basieren auf einer merkwürdigen Vertrauensbeziehung zwischen Opfer und Angreifern. Eine stillschweigende Vereinbarung suggeriert, dass das Opfer, nach der Zahlung, die blockierten Dateien zurückerhält. Die Cyberkriminellen haben dabei ein erstaunliches Mass an Professionalität bei der Erfüllung dieses Versprechens, so dass dieses Geschäftsmodell gedeihen kann. Doch mit der zunehmenden Popularität werden auch Trittbrettfahrer mitmischen. Kaspersky sieht eine Art von «Skiddie»-Ransomware, die das Opfer dazu bringt Lösegeld zu bezahlen, ohne irgendeine Gegenleistung zu erbringen. Dann wird sich Ransomware nicht mehr von Attacken unterscheiden, bei denen Daten gelöscht werden. Dies hilft dabei, dass Opfer kein Lösegeld überweisen.

Die Angst vor Industriesabotage
Die Stuxnet-Malware hat viel Wirbel ausgelöst und Verschwörungstheorien entwickelt. Es wurde klar, welches Potenzial Angriffe auf industrielle Steuerungssysteme haben. Diese Kampagne wurde sorgfältig geplant und auf langfristige, konkrete Ziele ausgerichtet. Solange kritische Infrastrukturen und Fertigungssysteme mit dem Internet verbunden bleiben, sind Angriffe ein mögliches Szenario. Doch solche Attacken setzen entsprechende Fähigkeiten und bösartige Absichten voraus. Ein Cybersabotage-Angriff wird insbesondere zusammen mit geopolitischen Spannungen vermutet.

Schwache Sicherheit im Internet der Dinge
Kaspersky bemängelte schon früh die schwache Sicherheit des Internets der Dinge, welche Kriminelle nun beispielsweise mit dem Mirai-Botnetz ausnützten. Grundsätzlich werden bekannte Sicherheitslücken mit einem Patch geschlossen. Da diverse Hersteller weiterhin unsichere IoT-Geräte vermarkten, könnten Internet-Vigilanten die Kontrolle übernehmen. Das könnte die Hersteller zum Handeln zwingen. Eine natürliche Abwehrreaktion dieser Geräte durch DDoS-Angriffe oder Spam könnte darin bestehen, alle miteinander ausser Gefecht zu setzen.

Meinungsmache mit Enthüllungen unter falscher Flagge
Bei der Erstellung gefälschter Shops, die dazu dienen, Daten zu stehlen und die Opfer zu erpressen, haben Kriminelle wie Lazarus und Sofacy Vorarbeit geleistet. Kaspersky erwartet, dass die Informationskriege zunehmen werden, damit relevante Prozesse beeinflusst und Unsicherheit gestiftet werden kann. Die Akteure  selbst wollen ihre Daten verkaufen und haben kaum etwas zu verlieren, da der Inhalt der Enthüllung meist von der Attacke ablenkt.

Die Gefährlichkeit liegt dabei nicht im Eindringen in die Privatsphäre, sondern vielmehr darin, dass gestohlene Datenbanken als nachrichtentaugliche Fakten mehr und mehr akzeptiert werden. Clevere Akteure versuchen, die Auswirkungen zu manipulieren, beispielsweise durch Datenmanipulation oder durch Unterlassung.

Die wertvollen personenbezogenen Daten
Werbetreibende nutzen insbesondere Cookies für ihre Zwecke. Diese Verwendung wird sich wahrscheinlich weiter ausbreiten, und zwar in Kombination mit Widgets und anderen Erweiterungen. Damit wollen Unternehmen das komplette Surfverhalten der Nutzer individuell verfolgen können, um ein zusammenhängendes Bild zu erstellen.

In gewissen Teilen der Welt werden raffinierte Angriffe auf Aktivisten, Oppositionelle und Andersdenkende erfolgen und sämtliche Aktivitäten in Sozialen Medien beobachtet. Möglicherweise werden Akteure sogar versuchen in ein Soziales Netzwerk einzubrechen, um dort das wertvolle Gut der gesamten personenbezogenen Daten zu entwenden.

Das Spionage-Werbenetz
Werbenetzwerke werden gerne ausgenutzt, um bestimmte Zielgruppen anzugreifen. Werbeplatzierungen sind bereits monetär gesteuert. Regulierungen sind kaum vorhanden. Regelmässige Malvertising-Attacken unterstreichen dies. Werbenetzwerke bieten ein exzellentes Ziel-Profiling, mittels einer Kombination aus IPs, Browser-Fingerabdrücken, Surfinteressen und Login-Verhalten. Diese Art von Nutzerdaten ermöglicht es einem Angreifer, ein Opfer selektiv zu infizieren. Grossflächige kollaterale Infektionen können vermieden werden, um nicht auf den Radarschirm der Sicherheitsforschern zu geraten. Kaspersky erwartet, dass Cyberspionage-Akteure nur kleine Investitionen in Werbenetzwerke planen, um Ziele zu exakt zu treffen, insbesondere aber die neuesten Toolkits zu schützen.

Der Aufstieg des Selbstjustiz-Hackers
Leitfaden für aufstrebende Hacker, die ungerechte Organisationen oder Unternehmen behindern oder sabotieren wollen sind veröffentlicht worden. Verschwörungstheorien, Fakenews, und den Glauben daran, dass Datenlecks ausschlaggebend z.B. für Wahlkampf sein können, beeinflussen massgeblich die Hackerszene. So werden Angreifer vermehrt zur Selbstjustiz greifen.

Genauere Details entnehmen Sie bitte dem Kaspersky Security Bulletin. Prognosen für das Jahr 2017

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IT-Bedrohungen Q3 2016

Das Jahr 2016 ist in etwas mehr als einem Monat vorüber. Eine gute Gelegenheit, die IT-Bedrohungen im vergangenen Quartal hervorzuheben. Im ersten und zweiten Quartal 2016 konnten Höchstwerte bei vielen statistischen Werten gemessen werden. Glücklicherweise konnte eine Entspannung festgestellt werden. Viele Kennzahlen sind im Vergleich zum Sommer rückläufig.

Das bekannte Thema Ransomware, welches zu Beginn dieses Jahres als grösste Bedrohung aufgefasst wurde, bewegt sich auch zunehmend in Richtung Mobile.

Das dritte Quartal 2016 in Zahlen

Das Kaspersky Security Network (KSN) registrierte 172 Mio. Attacken von Internet-Ressourcen, die abgewehrt werden konnten. Die Angriffe erfolgten aus 190 Ländern weltweit.

Ergebnisbericht von Kaspersky Anti-Virus

  • Alarmmeldung bei 45 Mio. individuellen URLs
  • 13 Mio. individuelle Schadobjekte aufgespürt (Skripte, Exploits, ausführbare Dateien und andere)
  • Abwehr von Infektionsversuchen durch Malware bei mehr als 1 Mio. Nutzern (insbesondere Diebstahl von Finanzmitteln über den Online-Zugriff auf Bankkonten)
  • Abwehr durch Ransomware-Angriffe bei 821’000 individuellen Anwendern
  • Registrierung von 116 Mio. individuellen schädlichen und potenziell unerwünschten Objekten

Auswertung Kaspersky-Lab-Produkte zum Schutz mobiler Geräte

  • 1,5 Mio. schädliche Installationspakete
  • 30’000 mobile Banktrojaner
  • 37’000 mobile Erpresser-Trojaner

Wichtigste Ereignisse des Quartals

Pokémon GO: Kriminelle nutzen Hype um beliebtes Spiel

Das Handyspiel Pokémon GO hat weltweit innert kurzer Zeit eine grosse Fangemeinde aufgebaut. Auch Cyberkriminelle wollten die populäre Neuheit nutzen und haben Schadcode im Originalspiel hinzugefügt und dieses über Dritt-Stores verbreitet. So wurde beispielsweise der Bank-Trojaner Trojan-Banker.AndroidOS.Tordow verbreitet, der Sicherheitslücken im System ausnutzt, um die Berechtigungen eines Superusers zu erhalten. Somit kann sich der Trojaner schützen gelöscht zu werden und die im Browser gespeicherten Passwörter stehlen.

Eine weit grössere Ausnutzung der Beliebtheit von Pokémon GO war die Veröffentlichung einer schädlichen Anleitung für das Spiel im Google Play Store. Bei dieser App handelte es sich in Wirklichkeit um einen Werbetrojaner, der sich Superuser-Rechte auf dem Gerät aneignet, indem er Sicherheitslücken im System ausnutzt.

Werbung mit Trojaner

Innerhalb des Quartals hat sich die Zahl der von Trojan-Banker.AndroidOS.Svpeng.q angegriffenen User praktisch verachtfacht. Die Opfer befanden sich fast ausschliesslich in Russland. Der Trojaner war unter den Online-Verbrechern derart beliebt, da er über das Werbenetz Google AdSense beworben wurde. Das ist eins der populärsten Werbenetzwerke im Runet und wird von vielen beliebten Webseiten genutzt, um den Anwendern zielgerichtet Werbung anzuzeigen.

«Im Q3 2016 wurde auf Computern von 1,2 Mio. Usern versuchte Infizierungen von Finanzmalware registriert.»

Android 6: Umgehen von Schutzmechanismen 

In diesem Quartal ist die Banktrojaner-Familie Trojan-Banker.AndroidOS.Gugi hervorzuheben. Sie ist in der Lage einige Schutzmechanismen unter Android 6 zu umgehen. Es beginnt mit der Anfrage nach dem Recht zum Überdecken anderer Apps. Basierend auf den neuen Berechtigungen wird der Anwender irritiert und genötigt weitere Anfragen anzunehmen.

Erpressungstrojaner bei Google Play

Im dritten Quartal registrierte Kaspersky die Verbreitung einer mobilen Ransomware über den offiziellen App-Store von Google. Der Trojaner Trojan-Ransom.AndroidOS.Pletor.d gab sich als App zur Wartung von Geräten aus inklusive Säuberung von überflüssigen Daten, die Beschleunigung des Geräts und sogar Viren-Schutz.

IT-Infrastruktur regelmässig prüfen

Es lohnt sich, Systeme auf dem neusten Stand zu halten. In den Beiträgen «Ransomware Satana» oder «Betrügerische Worddateien sperren ihr System» finden Sie genauere Hinweise dazu. Gerne stehen wir für Ihr Unternehmen auch für eine persönliche IT-Beratung zur Seite.

Quelle
Securelist (10.11.16): Entwicklung der IT-Bedrohungen im dritten Quartal 2016

 

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Schadsoftware durch Spotify Werbung

Der Musik-Streaming-Dienst Spotify Free hat Nutzern verseuchte Werbeanzeigen ausgeliefert. Gemäss aktuellen Erkenntnissen sind User von Windows, Linux und Mac OS X betroffen. Bei den Opfern werden regelmässig und selbstständig störende Browserfenster bzw. Pop-ups mit schadhafter Werbung geöffnet. Die kostenfreie Version der Plattform wird über Online-Werbung finanziert und von einem Grossteil der Nutzer verwendet.

Spotify hat eine Entschuldigung an ihre Kundschaft verfasst und bestätigt den Vorfall, dass Malware über Ihre Werbung verbreitet wurde. Die schädliche Werbung wurde entfernt und eine Untersuchung wurde eingeleitet. Das genaue Ausmass der entstandenen Schäden könne aber aufgrund der hohen Verbreitung der Spotify Free-Version noch nicht genau eruiert werden.

Ursache

Spotify und andere digitale Dienstleister nutzen ein Freemium Geschäftsmodell. Es basiert auf einem kostenfreien Basisangebot, das durch Werbung finanziert wird. Diese Werbung wird von Drittanbietern bereitgestellt ohne Einfluss von Spotify.

Schadhafte Werbung wird auch als Malvertising (Malicious Advertising) bezeichnet. Es ist ein grundsätzliches Problem der Online-Werbung und tritt heutzutage vermehrt auch bei seriösen Internetdiensten auf. Auch globale Unternehmen mit hundertausenden Besuchern, wie beispielsweise AOL, BBC, ebay, MSN, Yahoo, Youtube,  T-Online, oder die New York Times waren schon davon betroffen. Malvertising erhält in der Online-Kriminalität wenig Berichterstattung, obwohl es nach Emails der zweithäufigste Weg zur Verbreitung von Schadsoftware ist.

Massnahmen für Betroffene

Spotify hat reagiert und die schädliche Werbung entfernt. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie den Spotify-Client deinstallieren und den Computer mit einem Antiviren-Programm einer Überprüfung unterziehen.

Schützen Sie ihr System 

Wir haben in vielen Beiträgen (Mangelnde IT-Sicherheit bei Ärzten, Ransomware Weiterentwicklung usw.) auf die Wichtigkeit von Sicherheitsmassnahmen hingewiesen. Wichtige Massnahmen für den Schutz gegen Malware sind hier aufgelistet:

  • Verwenden Sie eine professionelle und aktuelle Anti-Viren-Software (InfoSoft Systems ist Partner renommierter Hersteller).
  • Installieren Sie regelmässige empfohlene Updates (insbesondere Betriebssystem, Anti-Viren- und Sicherheits-Patches)
  • Halten Sie ihre Programme auf dem Rechner aktuell
  • Arbeiten Sie am Computer mit Admin-Rechten? Beschränken Sie die Berechtigungen des Benutzers auf ein Minimum.

Möchten Sie die Betreuung ihrer IT-Infrastruktur einem professionellen Servicepartner überlassen?

InfoSoft Systems unterstützt Sie gerne! Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

 

Quelle
Botfrei Blog, https://blog.botfrei.de (7. Oktober 2016)
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Ransomware Weiterentwicklung «Satana»

Regelmässig entdeckten Forscher in diesem Jahr neue Arten von Ransomware und damit meist auch neue Wege, wie Kriminelle Opfer schädigen wollen. Vor kurzem wurde eine neue Entwicklung von Ransomware mit dem Namen Satana («Teufel») entdeckt, die Dateien verschlüsselt und den Start von Windows blockiert. Sobald Sicherheitsexperten Fortschritte in der Erkennung und Bekämpfung erzielen, sind von den Betrügern bereits neue Ransomware-Varianten einsatzbereit. 

Angriffsziele von Satana:

  1. Die Ransomware verschlüsselt sämtliche Dateien.
  2. Der Trojaner beschädigt den Master Boot Record (MBR) von Windows. Damit wird ein Windows-Bootvorgang nicht mehr möglich.

Es wurden bereits Trojaner entdeckt, die den MBR manipulieren. Die Ransomware Petya (siehe Beitrag) ist eine bekannter Vertreter solche Malware. Während Petya zur Unterstützung einen weiteren Trojaner einsetzte, kann Satana beide Aufgaben selber verwalten.

Was ist der MBR?

Der Master Boot Recovery (MBR) ist Bestandteil der Festplatte. Er enthält Informationen über das Dateisystem, das von diversen Festplattenpartitionen verwendet wird und auf welcher Partition das Betriebssystem gespeichert ist.

Wenn der MBR verschlüsselt oder beschädigt ist, weiss der Computer nicht welche Partition das Betriebssystem enthält. Der Computer kann nicht starten, solange  das Betriebssystem nicht gefunden wird. Die Cyberkriminellen nutzen diese Lücke bewusst aus.

Die Erpresser verlangen bei Satana 0,5 Bitcoins (entspricht ca. SFr. 315.00 ). Mit der Zahlung versprechen die Kriminellen den MBR zu entschlüsseln und den Code zur Entschüsselung der betroffenen Dateien bereitzustellen. Das Betriebssystem soll wiederhergestellt werden und alles sieht so aus wie zuvor, wird von den Hackern behauptet.

Sämtliche Dateiformate im Visier

Sobald sie sich einmal im System befindet, durchsucht Satana sämtliche Laufwerke und Netzwerkinstanzen und filtert nach entprechenden Dateiformaten, welche anschliessend verschlüsselt werden:

.bak, .doc, .jpg, .jpe, .txt, .tex, .dbf, .db, .xls, .cry, .xml, .vsd, .pdf, .csv, .bmp, .tif, .1cd, .tax, .gif, .gbr, .png, .mdb, .mdf, .sdf, .dwg, .dxf, .dgn, .stl, .gho, .v2i, .3ds, .ma, .ppt, .acc, .vpd, .odt, .ods, .rar, .zip, .7z, .cpp, .pas, .asm

Dem Dateinamen wird eine E-Mail-Adresse und drei Unterstriche hinzugefügt (bild.jpg wäre zum Beispiel mustermax@gmail.com___bild.jpg). Die E-Mail-Adressen gelten als Kontaktinformationen für die Opfer. Über diesen Weg sollen Zahlungsanweisungen und der Entschlüsselungscode ausgetauscht werden. Nach Recherchen von Kaspersky Lab sollen sechs E-Mail-Adressen für diese Aktion existieren.

Handeln im Schadensfall

Die Blockierung kann teilweise umgangen werden. Mit den entsprechenden Kenntnisse kann der MBR repariert werden. Experten vom Blog „The Windows Club“ veröffentlichten eine detaillierte Anleitung für erfahrende Nutzer. Das Kernproblem besteht jedoch weiterhin. Selbst wenn Windows erfolgreich entsperrt wurde, bleiben die Dateien verschlüsselt. Hierfür gibt es bisher noch keine Lösung.

Aktuell scheint es, dass der Lebenszyklus von Satana noch im Anfangsstadium steckt. Die Malware ist nicht sehr verbreitet, und Recherchen haben einige Schwachstellen in ihrem Quelltext erkannt. Die Möglichkeit, dass sie sich mit der Zeit weiterentwickelt und schädlicher wird, ist gross.

Wichtige Handlungsempfehlungen für Anwender

1. Regelmässige Sicherheitskopien Ihrer Daten
Dies ist die wichtigste Absicherung. Im Fall eines erfolgreichen Ransomware-Angriffs kann das Betriebssystem einfach neu installiert werden. Dateien der Sicherungskopie werden wiederhergestellt und der PC ist wieder einsatzbereit. InfoSoft Systems plant für Sie eine professionelle Datensicherung. Kontaktieren Sie uns.

2. Immer aufmerksam sein, insbesondere bei Links und E-Mails.
Besuchen Sie keine verdächtigen Webseiten und öffnen Sie keine verdächtigen E-Mail-Anhänge, selbst wenn Sie den Link oder die E-Mail von jemandem erhalten, den Sie kennen. Es ist wenig über die Ausbreitungstechniken von dieser Ransomware bekannt. InfoSoft Systems konfiguriert Outlook, Exchange und Firewall für maximale Sicherheit. Kontaktieren Sie uns.

3. Professionelle und aktuelle Antivirenlösung verwenden
Stellen Sie sicher, dass Sie eine verlässliche Antivirenlösung verwenden. Kaspersky Internet Security erkennt Satana und erkennt die Ransomware als „Trojan-Ransom.Win32.Satan“. Die Verschlüsselung von Dateien und der Blockierung des Systems wird verhindert. InfoSoft Systems beschafft und installiert professionelle Antivirenlösungen. Kontaktieren Sie uns.

4. Besuchen Sie die INFONEWS und abonnieren Sie unseren Newsletter 
Wir versuchen Sie immer über die neuesten Bedrohungen zu informieren, damit Sie Malware nicht unvorbereitet trifft.

Quelle:
Kaspersky Lab Daily, www.blog.kaspersky.de (15.07.2016)
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Betrügerische Worddateien sperren Ihr System

Ransomware breitet sich weiterhin aus. Am häufigsten wird der Verschlüsselungstrojaner immernoch per E-Mail gestreut. Mit einem cleveren und perfiden Manöver werden zurzeit die Empfänger getäuscht. Im derzeitigen Fall ist dem E-Mail ein Worddokument angefügt. Die Worddatei enthält ein Schadprogramm, welches beim Öffnen ausgeführt wird. Danach beginnt die bekannte Vorgehensweise der Cyberkriminellen. Dateien werden gesamthaft oder teilweise verschlüsselt. Anschliessend erscheint eine Lösegeldforderung auf dem Bildschirm. Die Cyberkriminellen versprechen den Entschlüsselungscode herauszugeben wenn der Betrag fristgerecht überwiesen wird. Die Opfer können in diesem Fall nur auf eine saubere und aktuelle Datensicherung hoffen.

Inhalt der schädlichen E-Mails

  • Plausibler Absendername
  • Sinnvoller Betreff
  • Korrektes Deutsch
  • Echte Firmenbezeichnungen mit Rechtsform und Ortschaft
  • Plausible Beträge mit Schweizer Franken Währung
  • Begrüssung und Mailsignatur

Im untersuchten Beispiel war einzig die E-Mailadresse suspekt, welche auf eine polnische Domain referenziert (Endung .pl). Dies könnte jedoch in einem nächsten Schritt ebenfalls angepasst werden. Der E-Mailinhalt wird von den Kriminellen ständig verändert, wie die Erfahrung zeigt.

Mensch als Schwachstelle

Der Aufhänger mit dem ausstehenden Betrag weckt zusätzlich die Neugier der Empfänger. Keine Firma will eine Betreibung riskieren. Der Mensch stellt in diesen Fällen die grösste Schwachstelle dar. Anwender müssen extrem aufpassen, um richtige E-Mails von betrügerischen E-Mails zu unterscheiden. In der Zwischenzeit haben Organisationen begonnen Worddateien komplett für den Mailversand zu sperren. Ebenso werden weitere Officedateien mit Skripten (z.B. Makros) gefiltert und gar nicht erst zugestellt.

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Ransomware kann KMU enorm schädigen

Diese Massnahme scheint bei solch durchdachten Täuschungsversuchen zunehmend sinnvoll. Denn das Risiko ist hoch! Die Eintrittswahrscheinlichkeit ist jederzeit möglich und die Auswirkungen des Schaden sehr hoch! Denn, wenn die Ransomware einmal aktiv wird, kann nicht mehr auf Daten zugegriffen werden. Zudem ist es enorm schwierig festzustellen was zu welchem Zeitpunkt genau befallen wurde. Ausserdem wurden Fälle registriert, wo die Opfer den Kriminellen die Lösegeldforderung überweist haben. Die Cyberkriminellen wussten das man nachgibt. Die Daten wurden entsperrt, enthielten jedoch eine eingebaute Hintertür für den Trojaner. Anschliessend wurde nach einigen Monaten das gleiche Spiel wiederholt und alle Daten erneut verschlüsselt.

Unsere Empfehlung

Worddateien (.doc, .docx etc.) sollten für den geschäftlichen E-Mailverkehr gesperrt werden. Es wird immer schwieriger, betrügerische E-Mails als solche zu erkennen. Schützen Sie ihre Mitarbeitenden und die geschäftlichen Daten.

Unsere Lösung

Arbeiten Sie mit Microsoft Exchange Server? Im Exchange Server lassen sich genau einstellen, welche Dateianhänge abgefangen werden sollen. Wir bieten Ihnen Unterstützung. Wir konfigurieren Ihren Mailserver, dass die grössten Risiken eliminiert werden.

Wenn Sie keinen Exchange Server eingerichtet haben, gibt es natürlich trotzdem eine Lösung für Sie! Wir arbeiten mit Tools von renommierten Herstellern zusammen. GFI Mail Essentials ist ein professionelle Software die E-Mails mit der Antiviren-Engine von fünf verschiedenen Herstellern scannt. Es lässt sich genau einstellen, welche Anhänge erlaubt sind. Sollte ein Mitarbeiter eine wichtige E-Mail mit einem unerlaubten Dateianhang erhalten, wird die Nachricht ohne Anhang zugestellt.

Sind Sie oft auf den Empfang oder Versand von Worddateien angewiesen, möchten aber gleichwohl den E-Mailverkehr sicherer gestalten? Auch dafür haben wir eine Lösung bereit.

Kontaktieren Sie uns!

Eine hundertprozentige Sicherheit ist nicht möglich. Die Risiken können jedoch mit entsprechenden Massnahmen  massiv minimiert werden.

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Die E-Mail im Wortlaut*

Betreff: Sehr geehrte Damen und Herren, Die Fälligkeit Ihrer Rechnung 0805762 für [Firmenname Muster AG Zürich]
Dateianhang[Firmenname Muster AG Zürich].doc
Text: Sehr geehrte Damen und Herren
Wir kontaktieren Sie mit Bezug auf die Rechnung #0616-18120804 für [Firmenname Muster AG Zürich]. Ihre Rechnung ist seit dem 29. Mai 2016 offen und der ausstehende Betrag beträgt 2,754.00 SFr. Wir möchten Sie freundlich bitten, den ausstehenden Betrag schnellstmöglich zu begleichen.
Wir sind dankbar für Ihre prompte Begleichung des Betrages. Bitte schreiben Sie uns, wenn unsere Unterstützung benötigen.
Freundliche Grüsse,
[Vorname Name Funktion]
[Firmenname Muster II AG]
[Telefonnummer]

. * Um das betroffene Unternehmen zu schützen, wurden die Firmenbezeichnungen entfernt und Platzhalter [ ] eingefügt.