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Unsere Arbeitswelt steht vor einem Wandel. Mobile Arbeitsplätze verdrängen das klassische Büro. Dies repräsentiert die Meinung von rund 40% der Unternehmensentscheider  einer Studie von Crisp Research. Diese wurde im Auftrag von Citrix in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt. Aufgrund von neuen technischen Möglichkeiten entstehen innovative Arbeitsformen. Während das Arbeiten von unterwegs aus für Berater oder Designer schon seit geraumer Zeit an der Tagesordnung ist, könnte diese Arbeitsweise für einen grossen Teil der Berufe zum Alltag werden.

Neue Arbeitsformen

Aufgrund der technischen Möglichkeiten entstehen derzeit neue Arbeitsformen wie zum Beispiel Co-Working: Selbständige, Designer oder auch Startups vernetzen sich über eine Private Cloud und profitieren gegenseitig. Der Technologiekonzern Microsoft forciert derzeit mit seiner neuen Niederlassung in München eine Art innerbetriebliches Co- Working, wo keine festen Arbeitsplätze mehr geplant sind. Die Mehrheit neuer Arbeitsplatzkonzepte entsteht in Bezug zu einem konkreten unternehmensinternen Projekt. Insbesondere bei Wachstumsstrategien, Fusionen, Umbau oder Reorganisation werden solche Konzepte geprüft. Neue Technologien, die Globalisierung und der Demografische Wandel sind massgebliche Treiber moderner Arbeitsplatzgestaltung.

© Citrix 2015

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Mitarbeiterproduktivität und Kundennähe wichtig

Die Gründe, dass sich Unternehmen jetzt zunehmend mit neuen Arbeitsplatzkonzepten beschäftigen, sind vielfältig. 56% der Unternehmen erwartet durch die Einführung moderner IT-Arbeitsplätze einen hohen bis sehr hohen Wertbeitrag. Dabei stehen für sie die ökonomischen Ziele klar im Vordergrund:

  • Steigerung der Mitarbeiterproduktivität (39%)
  • Verbesserung der Kundennähe (31%)
  • Kosteneinsparungen bei Immobilien (29%).

Die Förderung von Kreativität (25%) und Teamarbeit (19%) spielen ebenfalls bei jedem vierten bis fünften befragten Entscheider eine wichtige Rolle.

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© Citrix 2015

IT-Lösungsanbieter sind zentrale Impulsgeber

Bei der Entwicklung neuer Arbeitsplatz- und Mobilitätskonzepte sind externe IT-Lösungsanbieter laut Studie die gefragtesten Ideen- und Impulsgeber. 42 Prozent der Befragten gaben an, dass Anbieter für Hardware, Software und Services essentielle Denkanstösse bei der Ausgestaltung von Arbeitsplätzen geben. Architekten (7%), Berater (10%) oder Facility Manager (19%) spielen nur eine untergeordnete Rolle.

IT-Security zentral

Bei der konkreten Umsetzung von Mobilitätskonzepten investieren Unternehmen intensiv in die Bereiche:

  • Adaption von Security-Dienste für den mobilen Einsatz (45%)
  • „Cloudifizierung“ der Infrastruktur (38%)
  • Ganzheitliches Management von IT-Arbeitsplatzumgebungen (35%).
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© Citrix 2015

Aber auch andere Aspekte, wie etwa die Erweiterung der Endgerätelandschaft, die Optimierung der User Experience und die Einführung neuer Collaboration-Services wird etwa von einem Drittel der Unternehmen mit hohen Budgets vorangetrieben.

Cloud Services (SaaS oder PaaS) spielen bei der Flexibilisierung und Optimierung der Infrastrukturen eine wichtige Rolle. Bislang setzen gut 40 Prozent der Unternehmen teilweise oder ganz auf Cloud-basierte Anwendungen. 78% der Unternehmen wollen gemäss Studie zukünftig mit derartige Services arbeiten.


“Bei mobilen Arbeitsplatzkonzepten steht und fällt alles mit der IT-Infrastruktur: Lange Ladezeiten oder komplexe Log-In-Prozeduren für den Zugriff auf wichtige Dokumente sind echte Motivations-Killer. Und ohne eine moderne Nutzerführung hat selbst eine gut integrierte und sichere Collaboration- oder Workplace-Lösung keine Chance“
Dirk Pfefferle, Area Vice President von Citrix in Zentral- und Osteuropa


 

Vorraussetzung für eine kompromisslose Mobilität

Am wichtigsten sind für die Befragten bei der technischen Umsetzung mobiler Arbeitsplatzmodelle  eine hohe Netzqualität und schnelle Anbindung  (65%). Des Weiteren sind Teamwork- und Collaboration-Services (62%), sowie der einfache Zugang zu relevanten Tools und Daten (60%) wichtig. Auch die Verfügbarkeit mobiler Endgeräte (57%) und die Ausstattungsqualität dieser Geräte (58%) sind Grundvoraussetzungen für den Aufbau mobiler Arbeitsplatzkonzepte.

Gemäss einem Drittel der befragten Unternehmen hinkt man insbesondere bei der Verfügbarkeit mobiler Endgeräte noch stark hinterher. Ein Fünftel der Befragten sieht auch zusätzlichen Nachholbedarf bei der Einführung von Teamwork und digitaler Zusammenarbeit (Collaboration).

 Die grössten Herausforderungen bei der Umsetzung sind Strategie, Investitionsprioritäten und die Führungsstruktur.

© Citrix 2015

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 IT und HR kreieren Arbeitsplätze der Zukunft

Für die Mehrheit der Befragten sind die IT- und Personalabteilung zentrale Umsetzer mobiler Arbeitsplatzkonzepte. Die Befragten aus IT-Abteilungen betrachten sich selbst aber auch als proaktive Ideengeber und Planer (55%) derartiger Konzepte.

Attraktiv für junge Mitarbeitende

Insbesondere Unternehmen mit vielen jungen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern erhoffen sich von mobilen Arbeitsplatzkonzepten ein besseres Teamwork und eine ausgeglichenere Work-Life-Balance (44% Zustimmung). Firmen mit älteren Arbeitnehmern stimmen dem nur in 31% der Fälle zu. Die Studie zeigt zudem, dass der Wunsch nach Home Office und der Arbeit in Co-Working Spaces zunehmend an Bedeutung gewinnt. Damit Unternehmen auch für junge, hochqualifizierte Fachkräfte als Arbeitgeber attraktiv bleiben, sollten sie sich möglichst frühzeitig mit diesem Wandel auseinander setzen und Mitarbeitenden möglichst viel Entscheidungsfreiraum gewähren, wann, wo und wie sie arbeiten wollen.

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Nützliche Links

Informationen zur Studie: Crisp Research: Adaptive Workplace – Arbeiten im 21. Jahrhundert

Die Studie wurde von Crisp Research im Auftrag der Citrix Systems im Mai 2015 durchgeführt. Daran nahmen 166 Entscheider aus Unternehmen der DACH-Region teil, die mindestens 500 Mitarbeiter beschäftigen. Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen (55%) stammt aus dem Industrie- (28%) und Dienstleistungssegment (27%). Circa die Hälfte der Befragten waren IT-, die andere Hälfte Businessentscheider. Die komplette Studie kann unter www.crisp-research.com heruntergeladen werden.